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Klassische Philatelie und Postgeschichte – Altdeutschland

Die merkwürdigen Bögen von Bergedorf

      Dass man Bögen mit einer unterschiedlichen Anzahl von Marken pro Bogen druckt, ist leicht zu erklären: Hohe Werte wurden (und werden) weniger häufig gebraucht als die „kleinen Werte“. Üblicherweise findet man Bögen mit 50 oder 100 Marken.
      Bergedorf hat für die fünf Werte fünf unterschiedliche Bogengrössen verwendet; das ist schon ungewöhnlich. Ich kenne kein Land, das die Bogenaufteilung noch dazu so eigenwillig gehandhabt hat wie Bergedorf: Man druckte z. B. einen 200er-Bogen (Nr. 1) nicht in der Form 10x20, sondern 2x8x12 plus 8 mit zusätzlichen Leerfeldern, und in einem 180er-Bogen (Nr. 2) wurden 40 Marken mit kopfstehendem Motiv gedruckt!

      Bergedorf-Marken werden häufig in den verschiedensten Zusammendrucken angeboten: Senkrechte und waagerechte Zwischenstegpaare, Kehrdrucke, grössere Einheiten mit anhängenden Leerfeldern. Damit Sie wissen, welche Werte in welchen Zusammendruck-Kombinationen vorkommen können, habe ich hier schematisch die verschiedenen Bogen-Versionen dargestellt. Einige der möglichen Kombinationen zeige ich Ihnen auf einer anderen Seite; Abbildungen von Originalbögen aller Wertstufen finden Sie im Buch von Knauer.


Michel Nr. 1   •   ½ Schilling

Bogen mit 200 Marken und 8 Leerfeldern

Bogen der Bergedorf 1/2 Schilling

Michel Nr. 2   •   1 Schilling

Bogen mit 180 Marken, davon 40 mit kopfstehendem Motiv

Bogen der Bergedorf 1 Schilling

Michel Nr. 3   •   1½ Schilling

Bogen mit 200 Marken, davon 8 mit kopfstehendem Motiv, und 16 Leerfeldern

Bogen der Bergedorf 1 1/2 Schilling

Michel Nr. 4   •   3 Schilling

Bogen mit 160 Marken

Bogen der Bergedorf 3 Schilling

Michel Nr. 5   •   4 Schilling

Bogen mit 80 Marken

Bogen der Bergedorf 4 Schilling

Literatur:


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Erste Veröffentlichung am 12. Juni 2005, letzte Bearbeitung am 12. Juni 2005.


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