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Klassische Philatelie und Postgeschichte – Schweiz

Welchen Katalog verwenden Sie?

      Diese Frage mag bei einem Sammler-Treffen beiläufig gestellt werden, für das Gebiet „Klassische Schweiz“ ist sie im deutschsprachigen Raum allerdings nicht trivial:

      Während die schweizerischen Ausgaben hier im Land nach Zumstein nummeriert werden (der SBK verwendet die gleiche Nummerierung), ist bei unseren Sammlerfreunden im „grossen Kanton im Norden“ der Michel der hauptsächlich verwendete Katalog.

      Die Katalognummern unterscheiden sich erheblich; das beginnt schon bei den allerersten Ausgaben:
      In der Schweiz (Zumstein/SBK) werden die Kantonalmarken als zusammengehöriges Gebiet behandelt und entsprechend fortlaufend nummeriert (wobei die halbe Doppelgenf eine eigene Nummer hat), während der „Michel“ Zürich, Genf und Basel als eigene Gebiete behandelt und jeweils ab Nr. 1 zählt.
      Das kann man bei einem Gebiet mit weniger als zehn verschiedenen Marken noch einigermassen auseinanderhalten, spätestens bei den „Strubeln“ wird die Sache aber sehr schnell unübersichtlich.

      Es gibt Händler, die ihren Kunden kompliziertes Vergleichen in verschiedenen Katalogen ersparen; während ich dies schreibe, habe ich im Browser den PDF-Katalog zur 368. Auktion der Firma → Götz am 26./27. 1. 2016 geöffnet, und dort findet man dann z. B. bei Los Nr. 3539 die Angaben „Zumstein 24 D“ und die Michel-Nummer „15IIByp“ nebeneinander, aber diesen Service bieten Ihnen längst nicht alle Händler (und auch Götz nicht bei allen Losen).

      Sammler in der Schweiz finden im „SBK“ und im Zumstein-Katalog nebeneinander die Zumstein- und Michel-Nummern (im Zumstein Spezialkatalog sogar noch die Yvert-Nummern), trotzdem ist ein „Michel“ für den detaillierten Vergleich äusserst hilfreich. Umgekehrt dürfte für den deutschen Philatelisten mit einem Faible für schweizerische Klassik, der auch einmal Marken in ihrem Mutterland kaufen will, die Anschaffung eines schweizerischen Spezialkatalogs wohl unverzichtbar sein.
      Ein Tipp dazu: Es muss nicht immer die neueste Ausgabe sein; ein zwei oder drei Jahre alter Katalog ist auf Briefmarkenbörsen oder beim Antiquar sehr günstig zu haben und leistet als Referenz für die Nummerierung immer noch gute Dienste.

      Ich verwende im „Schweiz“-Teil dieser Website übrigens ausschliesslich die Zumstein-Nummern; Leser in Deutschland werden dafür sicher Verständnis haben.


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Erste Veröffentlichung am 12. Juni 2005, letzte Bearbeitung am 1. Januar 2016.


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