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Klassische Philatelie und Postgeschichte – Frankreich

Literatur Teil 4 – V. Monographien zu klassischen Markenausgaben

      Siehe dazu auch
Literatur – Teil 1“ mit dem Thema I. Postgeschichte allgemein,
Literatur – Teil 2“ mit dem Thema II. Postgeschichte speziell und
Literatur – Teil 3“ mit den Themen III. Kataloge und IV. Stempel der Markenzeit.
 

Hofinger: Monographie der französischen Briefmarke Hofinger: Monographie der französischen Briefmarke

Wilhelm Hofinger:
Monographie der französischen Briefmarke (2 Bände)
Band 1: Burg & Rhein Verlag, Luxemburg, Düsseldorf 1949; Band 2: Verlag Bund deutscher Philatelisten e. V., Frankfurt 1960
 
      Wer klassische französische Marken liebt, aber der Sprache nicht mächtig ist, wird an diesem über 60 Jahre alten Werk auch heute nicht vorbeikommen. Die Vormarkenzeit wird nur mit einer sehr kurzen Übersicht der Stempel gestreift, ansonsten widmen sich die beiden Bände den Ausgaben von der ersten Ceres 1849 bis zur Ausgabe Empire Lauré 1862. Sie finden Übersichten über die Stempel (einschliesslich Armeepost), Posttarife, Listen von Postämtern und sehr detaillierte Beschreibungen der Marken. Durchaus noch empfehlenswert!

 

Barat: Le nouveau ‚Bleus de France‘

Pierre.-J. Barat und André Suarnet:
Le nouveau „Bleus de France“. Timbres de 1849 à 1876
Les Presses Alpha, Paris 1975
 
      Das „nouveau“ im Titel bezieht sich darauf, dass dieses Buch eine komplette Neubearbeitung und Überarbeitung des von dem 1972 verstorbenen A. Seurat verfassten „Les Bleus“ darstellt. Ich hätte das Buch auch unter Kataloge einordnen können; inhaltlich ist es eine vorwiegend katalogmässige Bearbeitung der Ausgaben von 1849 bis zur Cérès dentelé von 1871 (entsprechend der von mir für mich persönlich definierten Klassik-Ära).
      Über einen „normalen“ Katalog hinaus findet man sehr umfassende Darstellungen von Plattenfehlern und bei jeder Marke eine Übersicht der auf ihr vorkommenden Stempel (einschliesslich Armeepost). Dass auch die Ballonpost (mit tabellarischer Übersicht aller Ballonfahrten) ein eigenes Kapitel hat, rundet das Bild einer sehr umfassenden Übersicht ab.

 

Encyclopédie des Timbres-Poste de France Encyclopédie des Timbres-Poste de France
Encyclopédie des Timbres-Poste de France

Académie de Philatélie (Hrsgb.):
Encyclopédie des Timbres-Poste de France I 1849–1853 (2 Bände)
Imprimerie Alençonnaise, Alençon 1968
 
      In zwei grossformatigen, hochwertig gebundenen Bänden geht es auf insgesamt rund 1450 Seiten (600+848) ausschliesslich um die ersten beiden französischen Ausgaben, die Cérès de 1849 und die Ausgabe Présidence. Die Bücher sind längst vergriffen, aber die Académie de Philatélie, der Herausgeber, ist noch heute – zu Recht – stolz darauf und führt sie noch immer auf ihrer → Website auf.
      Umfassender kann man über zehn Marken (YT-Hauptnummern, im Michel sind es neun) kaum informieren, wobei es in dieser Enzyklopädie nicht nur um die Marken an sich geht: Ausführlich wird ihre Entstehungsgeschichte ebenso geschildert wie, im Anhangsband, die französische Post in dieser Zeit. Die beiden Beispielsseiten (unten) geben einen Eindruck davon, was Sie in diesem Werk erwartet.

Encyclopédie des Timbres-Poste de France
Seite aus Band 1
(Grosses Bild)
Encyclopédie des Timbres-Poste de France
Seite aus Band 2
(Grosses Bild)

 

Germain: Le 25 centimes Cérès de 1871 au type II Germain: Le 25 centimes Cérès de 1871 au type II
Germain: Le 25 centimes Cérès de 1871 au type II

Pierre Germain:
Le 25 centimes Cérès de 1871 au type II (2 Bände)
Imprimerie Alençonnaise, Alençon 1963
 
      Ein Plattierungshandbuch für Super-Spezialisten: Der Typ II der 25-Centimes-Marke der Ceres-Ausgabe von 1871 ist durch eine Einbuchtung im linken Rand des rechten oberen Ornaments und einen weissen Punkt unterhalb des linken unteren Blatts des rechten unteren Blütenornaments gekennzeichnet. (Ich hoffe, Ihnen die insgesamt drei Typen dieser Marke irgendwann einmal auf dieser Site zeigen zu können.) Diese Variante wurde 1873 und 1874 von den Platten 4 und 5 gedruckt, und genau dieser Variante widmen sich diese beiden Bände. Ausführlicher und detaillierter geht es nicht!
 
(Grosses Bild der links gezeigten Beispielsseite.)

 

Meinertzhagen: Les Planches de l’émission de Bordeaux

L. Meinertzhagen:
Les Planches de l’émission de Bordeaux
Frank Godden Ltd., London 1925
 
      Der grossformatige, sehr üppig illustrierte Band zeigt die drei Platten der „Bordeaux“-Ausgabe in verschiedenen Abnutzungszuständen. Die Bildqualität genügt heutigen Ansprüchen natürlich nicht mehr, aber die detaillierten Beschreibungen sind immer noch brauchbar.

 

Katalog Afinsa-Auktion

Masterpieces of French Philately
Katalog zur Auktion vom 21. November 1998, Ivy & Mader in association with Afinsa, Ivy & Mader Philatelic Auctions, Inc., West Caldwell 1998
 
      Dieser Katalog ist ein Schmuckstück; der Titel der Auktion übertreibt nicht. Hier sehen Sie Stücke, die man sonst nirgends findet; die unten exemplarisch abgebildete Seite vermittelt einen Eindruck von den Losen, die es hier gab. Eine schöne Ergänzung zu einer Frankreich-Bibliothek!

Seite aus dem Katalog

 

Bertrand: Mémorial Philatélique

Gustave Bertrand:
Mémorial Philatélique. Ce que disent les Timbres. I. La France depuis 1880
Librairie L. Gros, Montpellier 1932
 
      Zugegebenermassen (fast) ein Fehlkauf: Da ich die Bände II (Belgien) und III (Schweiz) habe, passt das Buch noch in meine Bibliothek, aber ich habe beim Kauf schlicht das „depuis 1880“ übersehen. Der Band beginnt da, wo meine Sammelinteressen aufhören: bei Les Sages. (Nein, ich verkaufe das Buch trotzdem nicht …)

 

Brunel: Les Emissions de Timbres-Poste Français de 1849 à 1900

Georges Brunel:
Les Emissions de Timbres-Poste Français de 1849 à 1900
Emile Pavoille, Paris 1929
 
      Bei Brunel findet man sehr detaillierte Informationen über die ersten Ausgaben (Planung, Druck, Papier) mit Abbildungen früher Probedrucke.

 

Locard: Vieux Timbres de France Edmond Locard:
Vieux Timbres de France
2ème édition, Société Générale de Philatélie 1943
 
      Falls Ihnen der Name des Autors bekannt vorkommt: Le Docteur Edmond Locard war der Spezialist, der im berühmten „Fall Sperati“ eine eher unrühmliche Rolle als Experte spielte (was seiner Lebensleistung als → Kriminologe keinen Abbruch tut).
      Der kleine Band ist ein recht umfassender, allerdings sehr spärlich illustrierter Katalog, der bis zu les sages reicht und auch Porto- und Telegrafenmarken einschliesst.

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Erste Veröffentlichung am 2. September 2013, letzte Bearbeitung am 2. September 2013.


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