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Klassische Philatelie und Postgeschichte – Griechenland – Hermesköpfe

Die grossen Hermesköpfe
11.) Druck auf cremefarbenem Papier ohne Kontrollziffer (1880 – 1886)
(Hellas Nr. 53 – 58)

Hellas Nr. 53c
Hellas Nr. 53c

      Auch bei dieser Ausgabe sagt ihre Bezeichnung schon alles, was man wissen muss: Es sind grundsätzlich die gleichen Marken wie in der vorangehenden Periode, aber eben ohne Kontrollziffer, was die Unterscheidung einfach macht.

      Einfach? Vielleicht kommen Sie jetzt ins Grübeln, wenn Sie sich daran erinnern, dass die 1- und 2-Lepta-Werte grundsätzlich nie eine Kontrollziffer haben. Wie kann man dann bei diesen Marken die beiden Perioden unterscheiden?
      Hier bleibt – abgesehen vom im Hermes-Katalog erwähnten etwas körnigen Papier des 2-Lepta-Wertes der Ausgabe ohne Kontrollziffer – nur der bei vielen Philatelisten wegen der stark subjektiven Einschätzung ungeliebte Weg über die Farben. Einfach gesagt, sind die Farbtöne der 1 L. und 2 L. bei der Ausgabe mit Kontrollziffer durchweg dunkler als die der nachfolgenden Ausgabe. Dass auch das kein Königsweg ist, zeigt die folgende Übersicht:

 

Farbvarianten der 1- und 2-Lepta-Marken auf cremefarbenem Papier
mit und ohne Kontrollziffer in den Hellas- und Hermes-Katalogen
  Hellas Hermes
  mit Kontr.z. ohne Kontr.z. mit Kontr.z. ohne Kontr.z.
dark brownish purple
deep dark brown
deep red brown
deep brown on yellowish
yellowish brown
red-brown
deep red-brown
grey-brown
dark brown-red
brown-dark violet
dark brown-black
brown-red
brown-yellow
brown-grey
red-chocolate/yellow
deep grey-bistre grey-bistre pink-dark bistre grey-bistre

 

      Dass sich die Redaktionen unserer Katalogverlage nicht auf standardisierte und einfach reproduzierbare Farbbezeichnungen einigen können, ist (leider) nicht neu (s. dazu auch „Farben in der Philatelie“), dass eine Organisation wie die → Ascat, die Association Internationale des Editeurs de Catalogues, da nichts bewegt, ist traurig, und dass zwei Kataloge aus demselben Land die Marken ihres eigenen Landes unterschiedlich katalogisieren, ist in dieser Situation nicht verwunderlich.
      Was dem Sammler also nach dem Blick auf diese Tabelle bleibt, ist die Erkenntnis, dass sich bei den Werten aus der Periode mit Kontrollziffer häufiger ein „deep“ oder „dark“, bei denen ohne Kontrollziffer beim 1-Lepton-Wert häufiger „yellow(ish)“ findet. Das mag unbefriedigend sein, aber etwas Besseres haben wir im Moment nicht, wenn Papier und Drucktechnik gleich sind.

Hellas Nr. 55d
Hellas Nr. 55d auf Brief

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12.) Farbänderungen (1882)
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Literatur:


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Erste Veröffentlichung am 31. Dezember 2010, letzte Bearbeitung am 31. Dezember 2010.


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