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Klassische Philatelie und Postgeschichte – Antichi Stati Italiani/Altitalien

Kirchenstaat – Fälschungen

      Fälschungen kommen unterschiedlich häufig bei der ersten Ausgabe (Bajocchi) und der zweiten und dritten Ausgabe (Centesimi) vor:
      Bei der ersten Ausgabe sind sie relativ häufig, bei den späteren Centesimi-Werten eher selten, da von diesen riesige Mengen an Neudrucken existieren und Fälschungen, wenigstens solche zum Schaden der Sammler, damit kein gutes Geschäft versprachen – Sammler konnten Lücken im Album problemlos und preiswert mit diesen Neudrucken füllen.

      Unter den Herstellern von Kirchenstaat-Fälschungen findet man alle in dieser Szene „berühmten“ Namen, von Fournier und Sperati bis zu Senf und Spiro. Die Fälschungen stammen teilweise schon aus dem 19. Jahrhundert; die „Marke aus Urgrossvaters Album“ kann also tatsächlich schon über 100 Jahre im Familienbesitz, aber leider trotzdem falsch sein!

      Interessanterweise haben sich die Fälscher bei der dritten, gezähnten Ausgabe meist nicht um die Zähnung gekümmert: Die Mehrzahl der Fälschungen weist eine mit 11 oder 11½ im Vergleich zu den Originalen (13¼) viel zu grobe Zähnung auf. Die geschnittenen Marken der ersten und zweiten Ausgabe dagegen sind teilweise recht gut gemacht und nur bei subtiler Untersuchung der Details im Markenbild zu identifizieren; die Bücher von Levitsky sind hier eine ausserordentlich wertvolle Hilfe.


Literatur:


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Erste Veröffentlichung am 27. Dezember 2005, letzte Bearbeitung am 1. Januar 2016.


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