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Klassische Philatelie und Postgeschichte – Gedanken zum Jahreswechsel 2008/2009

Selbst veröffentlichen macht Spass! Noch ein Erfahrungsbericht

      Eines meiner Haupt-Sammelgebiete, die klassische deutsche Privatpost, ist in der Schweiz nicht sehr verbreitet. (Das gab bei mir schon den Ausschlag, mein erstes Ausstellungsexponat diesem Thema zu widmen) Bei meinen Besuchen im Hause → Zumstein hier in Bern zum „Fachsimpeln“ mit dem Chef kommt dieses Thema aber immer wieder einmal zur Sprache, denn ein Profi wie Herr Hertsch steht naürlich allen Aspekten der Philatelie aufgeschlossen gegenüber. Irgendwann erzählte ich davon, dass ich mich gerade mit Moresnet beschäftigte, und erwähnte einige der Eigenheiten dieses philatelistisch doch etwas dubiosen Gebietes. Ganz spontan meinte Herr Hertsch: „Warum schreiben Sie nicht einmal etwas darüber für die BBZ?“

      Ja, warum eigentlich nicht? Hier war meine persönliche Hemmschwelle deutlich geringer als bei der ersten Ausstellungsteilnahme, denn ich schreibe schliesslich ebenso häufig wie gerne, sei es für meine privaten Websites oder beruflich. Da kann doch ein solcher Artikel kein wirkliches Problem sein?
      Um es vorweg zu nehmen: Nicht wirklich ein Problem, aber ein solches kleines Projekt zwingt schon ein wenig zum Überlegen und teilweise zum Umdenken von anderen Medien. Bilder etwa, nach Zahl und Grösse auf einer Website kein Problem, können in einem Printmedium nicht unbegrenzt und beliebig gross verwendet werden. Ausserdem sollte der Artikel nicht einfach den Text meiner Webseite zum Thema enthalten, denn wer die Privatpost-Sektion meiner Site besucht, ist schon einmal irgendwie am Thema interessiert, während dieses Interesse bei (wohl in der Mehrzahl schweizerischen) Lesern der BBZ nicht unbedingt vorausgesetzt werden kann, sondern erst geweckt werden muss.

      Insgesamt 14 Versionen des Textes zeigt mir die Statistik meines Textprogramms, die zwischen Mai und November 2008 entstanden – dann war ich endlich zufrieden. Herr Hertsch war es wohl auch, denn der Text wurde dann unverändert für den Druck übernommen. Ein schönes Gefühl, wenn man dann endlich die Zeitschrift in der Hand hält und den eigenen Beitrag im Inhaltsverzeichnis findet und dann gedruckt vor sich sieht.

      Ein bisschen Erfahrung mit dem Verfassen von Sachtexten ist sicherlich hilfreich, aber auch, wenn Sie bisher noch keine Erfahrung mit dem Erstellen solcher Beiträge haben: Es macht Spass!


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Erste Veröffentlichung am 1. Januar 2010, letzte Bearbeitung am 1. Januar 2010.


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