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Klassische Philatelie und Postgeschichte – Die „Ochsenköpfe“ des Fürstentums Moldau

Literatur

      Natürlich sind die Ochsenköpfe als erste Ausgaben Rumäniens in allen entsprechenden Länderkatalogen aufgeführt; wer sich für diese Marken ernsthaft interessiert („ernsthaft“ bedeutet hier mindestens die Absicht, eine dieser Marken zu erwerben), ist jedoch gut beraten, sich zunächst mit der entsprechenden Literatur vertraut zu machen.
      Die hier vorgestellten Bücher sind zwar teilweise (Heimbüchler) auch nicht gerade billig, kosten aber immer noch nur einen Bruchteil dessen, was man auch nur für eine Marke aufwenden muss, und Wissen ist in der klassischen Philatelie bekanntlich nicht Selbstzweck, sondern der beste Schutz vor Fehlkäufen – bei Stücken wie diesen kann man auch, durchaus berechtigt, von Fehlinvestitionen reden.

      Sammler im deutschsprachigen Raum sind in einer glücklichen Situation, denn die beiden besten Monographien zum Thema sind in ihrer Muttersprache verfügbar:

Tebeica: Die ersten rumänischen Postmarken 1858–1865

Val. Tebeica:
Die ersten rumänischen Postmarken 1858–1865
Meridian-Verlag, Bukarest 1962
 
      Das Buch von Tebeica ist bereits 1962 erschienen, aber immer noch eine gute Referenz zu den Ochsenköpfen. Neben der hier gezeigten deutschen Ausgabe gab es diesen Band auch in französischer Sprache. (Diese französische Ausgabe, die ich nicht besitze, erschien im gleichen Verlag unter dem Titel Les Premiers Timbres-Postes Roumains 1858–1865.)

Tebeica: Die ersten rumänischen Postmarken 1858–1865
Doppelseite aus dem Buch von Tebeica (Grosses Bild)

 

Heimbüchler: Die Ochsenköpfe der Moldau Heimbüchler: Ergänzungsband 2007

Fritz Heimbüchler:
Rumänien / Romania: Die Ochsenköpfe der Moldau / The Bull’s Heads of Moldavia 1852 – 1862
Selbstverlag des Autors, München 1994
Ergänzungsband 2007
Selbstverlag des Autors, München 2007

Heimbüchler: Die Ochsenköpfe der Moldau. Beispiel-Seite

      Der 1994 erschienene Band ist ein phantastisches Werk. Dieses Buch (ich konnte eines der 20 einzeln nummerierten und vom Autor signierten Luxus-Exemplare erwerben) bekam drei Goldmedaillen auf internationalen Ausstellungen! Selbst, wenn Sie nicht Ochsenkopf-Sammler sind, sogar als Nicht-Rumänien-Sammler (so wie ich), werden Sie an diesem Werk Freude haben.
      Dreizehn Jahre später legte Heimbüchler den rechts gezeigten Ergänzungsband vor; Sie sollten sich beide Ausgaben gönnen.
      (Details finden Sie auf Herrn Heimbüchlers → Website. Sie werden dort feststellen, dass es einen weiteren Band gibt, der sogar mit der Crawford Medal ausgezeichnet wurde; dieser ist dem Fürstentum Walachei und den Vereinigten Fürstentümern gewidmet.)
 
Abb. links: Beispiels-Seite aus dem Band von 1994 (Grosses Bild)

Edition d’Or: Die Fritz-Heimbüchler-Sammlung

Edition d’Or XII:
Rumänien. Die Fritz-Heimbüchler-Sammlung / Romania. The Fritz-Heimbüchler-Collection
Corinphila Auktionen AG, Zürich 2009
 
      Dieser Band ist eine ideale Ergänzung zu den oben gezeigten Büchern von Heimbüchler. Die darin gezeigten Ochsenköpfe kennt man, aber Heimbüchlers Sammlung ist wesentlich umfangreicher. Empfehlenswert!


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Erste Veröffentlichung am 6. April 2007, letzte Bearbeitung am 7. August 2011.


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