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Klassische Philatelie und Postgeschichte – Philatelistische Miscellen

Typographie auf dieser Website

      Zugegeben – Typographie ist nur bei sehr grosszügiger Sichtweise noch als philatelistisches Thema zu bezeichnen, aber da es um diese Website geht, passt es noch knapp hierher (1). Ich hatte dieses Thema zum ersten Mal in den „Gedanken zum Jahreswechsel“ 2006/2007 angesprochen, habe es aber, da es mich grundsätzlich interessiert, ständig weiter verfolgt.

      Mit der Einführung einiger typographischer Änderungen auf dieser Website am 25. April 2009 finde ich es nun angemessen, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht einfach eine – doch ziemlich deutlich – veränderte Website zu präsentieren, sondern Ihnen auch einige Hintergrundinformationen zu diesen Änderungen zu geben.

      Was hat sich nun eigentlich geändert? Schauen wir uns alten und neuen Stil im direkten Vergleich auf derselben Seite einmal an. Den Text brauchen Sie nicht zu lesen (es ist ein Ausschnitt der Seite über den Aufbau einer Bibliothek); achten Sie bitte nur auf die optische Gesamtwirkung der Seite:

altes Layout
Altes Layout dieser Website
neues Layout
Neues Layout dieser Website

      Die Neuerungen erforderten nur wenige Modifikationen des Stylesheets. Wenn es Sie interessiert, können Sie sich mein → validiertes Stylesheet ansehen und gerne auch zur eigenen Verwendung oder als Grundlage für Modifikationen nach Ihrem Geschmack herunterladen. (Es entspricht dem Standard CSS Level 3.) Alle Änderungen wurden eingeführt, um die Lesbarkeit des Textes zu vebessern. Im Einzelnen waren dies:

      Natürlich habe ich mir das alles nicht selbst ausgedacht; die Neuerungen wurden nach Empfehlungen von „Typographie-Profis“ eingeführt. Die entsprechenden Quellen finden Sie unten bei den Links.
      Auslöser, die Präsentation meiner Site zu überdenken, waren eigene Erfahrungen mit der Lesbarkeit von Texten auf dem Bildschirm. Ich besuche häufig die Websites schweizerischer Zeitungen, und die Unterschiede, die man dabei findet, sind schon auffällig:

Der Bund
→ Der Bund (Bern)
NZZ
→ NZZ (Zürich)
Screenshots vom 10. 5. 2009. Welcher Text ist besser lesbar?
Beachten Sie Textgrösse, Zeilenhöhe und Spaltenbreite.

      Eines sollten Sie bedenken: Die universelle Lösung für typographische Fragen bei der Gestaltung von Websites wird es nie geben. Das Erscheinungsbild einer Seite, letztlich einer ganzen Site, wird immer zu einem gewissen Teil von der Bildschirmgrösse und der Auflösung abhängig sein, die Sie verwenden. Da ich, allgemein üblichen Regeln folgend, Schriftgrössen nicht absolut, sondern in → em angebe, ist die in Ihrem Browser eingestellte Standard-Schriftgrösse ebenfalls entscheidend für das Aussehen einer Seite.

      Trotz dieser grundsätzlichen Einschränkungen hoffe ich, dass Ihnen das neue Layout gefällt und dass Sie eine bessere Lesbarkeit längerer Textabschnitte feststellen. Sie sind herzlich eingeladen, mir Ihre Erfahrungen und Eindrücke mitzuteilen!

      Einen eindeutigen Verstoss gegen die Regeln der Typographie, der wahrscheinlich nur sehr aufmerksamen Lesern aufgefallen ist, der mich aber fast vier Jahre lang störte, habe ich nun endlich auch korrigiert:
      Die Rede ist von der Auszeichnung von Zitaten innerhalb von Zitaten, den Anführungszeichen „zweiter Ordnung“ also. Wenn innerhalb eines in Anführungszeichen gesetzten Textes („“, in HTML kodiert als „ “) eine Anführung (Zitat, Fachbegriff) steht, sollte diese mit ‚einfachen‘ Anführungszeichen (HTML: ‚ ‘) ein- bzw. ausgeleitet werden. Bei mir fanden Sie aber stattdessen ‘diese’ Kombination (HTML: ‘ ’). Der Grund war eine Konzession an den Microsoft Internet Explorer®, der in älteren Versionen das ‚ nicht korrekt anzeigte. Ich gehe allerdings davon aus, dass die aktuelle Version inzwischen eine solche Verbreitung erreicht hat, dass ich diesen eindeutigen typographischen Fehler jetzt korrigieren konnte, ohne dass meine Leser unter unlesbaren Zeichen zu leiden haben.


Fussnoten:

  1. In „The Philatelic Journalist“, der Zeitschrift der → AIJP, gibt es in Ausgabe 131 vom März 2010 allerdings ebenfalls einen Artikel mit dem Titel „Minimalistische Typographie – oder: Gestaltung professionell“ aus der Feder des bekannten philatelistischen Fachautors Wolfgang Maassen. Ich bin also offenbar nicht der Einzige, der diesem Thema eine gewisse Bedeutung beimisst.
  2. Dieses spezielle Leerzeichen gehört auch in Datumsangaben (15. 11. 1869 statt 15.11.1869) und mehr als vierstellige Zahlen (100 000 statt 100000 oder 100’000). Die entsprechenden Änderungen im Text bedeuteten sehr viel Kleinarbeit, die aber inzwischen abgeschlossen ist.

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Erste Veröffentlichung am 25. April 2009, letzte Bearbeitung am 31. Mai 2012.


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