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Klassische Philatelie und Postgeschichte – Grossbritannien

Literatur – Teil 1

      Siehe dazu auch
Literatur – Teil 2“ mit den Themen II. Kataloge und III. Penny Black und
Literatur – Teil 3“ mit dem Thema IV. Ausgaben unter Queen Victoria.
 

I. Postgeschichte/Vormarkenzeit

 

Postgeschichte allgemein

Willcocks: England’s Postal History

R.M. Willcocks:
England’s Postal History. With notes on Scotland, Wales and Ireland
Selbstverlag des Autors, Perth 1975
 
      Eine kompakte, aber sehr umfassende Einführung (die ich deshalb auch zu einem grossen Teil für die Einleitung zum Gebiet Grossbritannien benutzt habe). Von den ersten Formen der Postorganisation über die Penny Post und die Fahrpost bis zur Einführung der Briefmarke ist alles abgedeckt. Nur noch antiquarisch erhältlich, aber sehr lesenswert!

 

Campbell-Smith: Masters of the Post

Duncan Campbell-Smith:
Masters of the Post. The authorized History of the Royal Mail
Penguin Books, Ltd., London 2011
 
      Ein Buch für Hardcore-Posthistoriker, ein wirkliches „Lesebuch“ noch dazu, denn Bilder gibt es kaum, und die, die es gibt, zeigen keine Belege, Stempel oder Marken, sondern mehrheitlich Dokumente oder Portraits. Wenn Sie das nicht schreckt, werden Sie auf diesen 850 Seiten allerdings eine Menge Neues erfahren.

 

Stanley Gibbons Collect British Postmarks

Stanley Gibbons Collect British Postmarks
8th ed., Stanley Gibbons Ltd., London and Ringwood 2011
 
      Dieses früher von der → British Postmark Society herausgegebene Werk ist ebenso interessant für Sammler, die einen Bishop-Stempel einordnen wollen, wie für den Sammler klassischer Marken, der sich für die verschiedenen Formen des Malteserkreuzes interessiert (weshalb Sie es bei den Katalogen auch noch einmal finden).

 

Farrugia/Gammons: Carrying British Mails

Jean Farrugia und Tony Gammons:
Carrying British Mails
National Postal Museum London, London 1980
 
      Keine wirkliche philatelistische Literatur, eher das Buch, das man beim Verlassen des Museums für die Kinder kauft, damit sie noch einmal kurz nachlesen können, was sie da gesehen haben. Diesen Band müssen Sie als Altbriefsammler nicht haben.

 

Website British Postal History

British Postal History
earsathome.com/webgil/phtoc.html
 
      Normalerweise gebe ich keine Website als Primärquelle an, aber hier ist eine Ausnahme gerechtfertigt: British Postal History enthält, umfassend illustriert, Artikel zu einzelnen Aspekten der britischen Postgeschichte (Auswahl: „Bishop Marks“, „Free Franks“, „London Marks“ u. v. m.). Ideal, wenn Sie schnell etwas nachschauen wollen oder wenn Sie sich, vielleicht vor dem Einstieg in das Gebiet und der Beschaffung teurer Literatur, eine Übersicht über das verschaffen wollen, was britische Postgeschichte so interessant macht.

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Londoner Postgeschichte

Gladstone: Great Britain’s First Postage Stamp

Ernest S. Gladstone:
Great Britain’s First Postage Stamp
Douglas and Walls, Liverpool 1924
 
      Eine schon alte, aber immer noch gute Übersicht über die von William Dockwra and associates gegründete Londoner Penny Post und was aus ihr wurde.

 

Brumell: The Local Posts of London

George Brumell:
The Local Posts of London 1680–1840 with a description of the postmarks used therein
R.C. Alcock Limited, Cheltenham 1938
 
      Mit der Post Office Reform endet dieses Büchlein, das die Londoner Lokalpost, beginnend mit Dockwras Penny Post, recht umfassend darstellt.

 

Westley: Postal Cancellations of London 1840 – 1890

H.C. Westley:
Postal Cancellations of London 1840 – 1890
H.F. Johnson, London o.J.
 
      Dieser Band stellt die Londoner Poststempel der frühen Markenzeit vor. Sehr differenziert nach Bezirken werden die einzelnen Stempeltypen in zahlreichen Abbildungen dargestellt.

 

Feldman: Letter Receivers of London 1652 to 1857 Feldman: Letter Receivers of London 1652 to 1857

Hugh Feldman:
Letter Receivers of London 1652 to 1857
Published jointly by the Postal History Society and The Stuart Rossiter Trust Fund, London und Bristol 1998 (2 Bände, nur Band 1 abgebildet)
 
      Das Standardwerk zum Thema – etwas Besseres finden Sie nicht. Die Verleihung der Crawford Medal im Jahr 1998 für diesen Titel war absolut angemessen.
      Die oben als Beispiel gezeigte Seite können Sie hier vergrössert anschauen. (Einen Brief mit einem Fleet-Street-Stempel zeige ich Ihnen auf dieser Seite.) Sie können daran erkennen, welch detaillierte Recherche in diesen beiden Bänden steckt. Ich habe dazu noch ein 1999 erschienenes Supplement; ob es noch weitere gibt, weiss ich nicht. Auf jeden Fall erwerben Sie mit diesen beiden schön gemachten Büchern (im Schuber) eine Referenz, an der Sie viel Freude haben werden.

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Vormarkenzeit

Estrange Ewen: The Earliest Postal Stamps

C. L’Estrange Ewen:
The Earliest Postal Stamps
Selbstverlag des Autors, 1939
 
      Dem Titel nicht zu entnehmen ist die Tatsache, dass es hier ausschliesslich um britische Postgeschichte geht. Als erster Stempel wird der Bishop-Stempel erwähnt, aber es gibt auch eine kurze Einführung in die Zeit der früheren Postbeförderung. Interessant, aber kein Muss für eine Bibliothek.

 

Stitt Dibden: The Post Office 1635–1720

W.G. Stitt Dibden:
The Post Office 1635 – 1720
The Postal History Society, Special Series No. 10, Bath 1960
 
      Mit einer Auflage von nur 150 Exemplaren ist dies ein selteneres Stück Literatur zur frühen Postgeschichte. Stitt Dibden begreift seine Schrift als Ergänzung früherer Werke, die ich bisher nicht habe, weshalb ich diesen Aspekt nicht bewerten kann. (Beide von ihm zitierten Bücher sind bestellt; ich werde eine zusammenfassende Beurteilung nachtragen.) Das etwa A4-formatige, als Manuskript gedruckte Büchlein von knapp 50 Seiten Umfang enthält im Wesentlichen frühe Dokumente zur Einführung und Organisation des Postwesens und ist auch ohne Beiziehung anderer Publikationen schon interessant.

 

Tengely: British Postmarks prior to May 6, 1840 Tengely: British Postmarks prior to May 6, 1840

P.L. Tengely:
British Postmarks prior to May 6, 1840
Offices of „Stamp Collecting“, London 1926
 
      Wie Sie dem Bild oben rechts entnehmen können, habe ich wieder einmal aus primär bibliophilem Interesse gekauft.

 

Hendy: The History of the Early Postmarks of the British Isles Hendy: The History of the Early Postmarks of the British Isles

John G. Hendy:
The History of the Early Postmarks of the British Isles. From their Introduction down to 1840
L. Upcott Gill, London; Charles Scribner’s Sons, New York 1905
 
      Ein sehr schön und liebevoll in Leder gebundener Band, der auch aus eher bibliophilem als philatelistischem Interesse in meine Bibliothek kam. Das Buch ist allerdings in der Bibliographie von Collect British Postmarks (s. o.) unter „The Classics“ aufgeführt und immer noch eine Standard-Referenz.

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Post Office Reform/Einführung der Briefmarke

      Aus der grossen Zahl von Titeln, die sich mit der Post Office Reform von Rowland Hill und der daraus letztlich resultierenden Einführung der Briefmarke beschäftigen, zeige ich Ihnen hier einige, die ich in meiner Bibliothek habe.

Rigo de Righi: The Story of the Penny Black

A.G. Rigo de Righi:
The Story of the Penny Black and its Contemporaries
The National Postal Museum, London 1980
 
      Wenn der Kurator des National Postal Museum zur Feder greift, erwartet man umfassende, gut recherchierte Informationen und Hintergründe – und wird bei diesem Buch nicht enttäuscht! Wenn Sie zur Geschichte der Post Office Reform und dem langen Weg zur Entstehung der Penny Black nur ein Buch lesen wollen, sind Sie mit diesem Werk gut bedient. Absolut empfehlenswert!

 

Muir: Postal Reform & the Penny Black

Douglas N. Muir:
Postal Reform and the Penny Black. A New Appreciation
The National Postal Museum, London 1990
 
      Aus demselben Haus wie der oben gezeigte Titel stammt dieses, zehn Jahre jüngere, Werk, und wieder war es der Kurator des National Postal Museum, der einen Band zur Geschichte der Penny Black vorlegte. Muir zeigt viele bisher nie publizierte Abbildungen; der Band enthält ausserdem – und meines Wissens zum ersten Mal – eine komplette Liste aller Teilnehmer der Treasury Competition. Das Buch ist eine schöne Ergänzung (oder auch Alternative) zum Band von Rigo de Righi.

 

Fryer/Akerman: The Reform of the Post Office in the Victorian Era and its Impact on Economic and Social Activity Fryer/Akerman: The Reform of the Post Office in the Victorian Era and its Impact on Economic and Social Activity

Gavin Fryer und Clive Akerman (Hrsgb.):
The Reform of the Post Office in the Victorian Era and its Impact on Economic and Social Activity
2 Bände, The Royal Philatelic Society London, London 2000
 
      „A monumental work“ hiess es im Angebot des Antiquars zu diesem – im Jahr 2000 mit der Crawford Medal ausgezeichneten – Werk, und das bezieht sich sicher nicht nur auf Grösse und Gewicht dieser zwei Bände mit ihren zusammen rund 1300 Seiten Umfang. Der Untertitel sagt, worum es in diesem Werk geht: Documentary History 1837 to 1864 based on Sir Rowland Hill’s Journal and Ancillary Papers, with Glossary, Bibliography and Comprehensive Index. Das Werk beginnt mit einer historischen Einführung der Herausgeber, dann folgen nur noch Originaldokumente: Nach Hills Denkschrift („pamphlet“) Post Office Reform aus dem Jahr 1837 können Sie hier Hills Tagebuch („journal“) lückenlos lesen. Nach seiner Pensionierung 1864 folgen noch weitere persönliche Einträge und Dokumente (ancillary papers), die Hill selbst zusammengestellt hat. Zur Geschichte der Post Office Reform bietet dieses Werk interessante Einblicke und ist als Dokumentation, wenn auch aus einer subjektiven Sicht, in dieser Form einzigartig. Wenn Sie Hintergründe und Details zu einem der wichtigsten Kapitel der Postgeschichte interessieren, sollten Sie nach diesen Bänden (Auflage 650 Exemplare) suchen.

 

Acts of Parliament relating to the Post Office Acts of Parliament relating to the Post Office

Acts of Parliament relating to the Post Office 1838–1844
The Britannia Stamp Bureau, Tiverton 1976 (reprint)
 
      Ein wichtiger kleiner Band; hier hat man eine Zusammenfassung der Dokumente, die in den postgeschichtlichen Büchern zitiert werden, in der Originalversion. Die im Zusammenhang mit der Post Office Reform verabschiedeten Gesetze kann man hier im Wortlaut nachlesen. Für Leser, die das formale („Bürokraten-“)Englisch des 19. Jahrhunderts nicht stört, wichtiges Quellenmaterial.

 

Hill: Rowland Hill and the Fight for Penny Post Smith: James Chalmers, Inventor of the adhesive Postage Stamp
H.W. Hill:
Rowland Hill and the Fight for Penny Post
Frederick Warne & Co. Ltd., London, New York 1940
 
W.J. Smith:
James Chalmers, Inventor of the adhesive Postage Stamp
David Winter & Son Ltd., Dundee 1970

      Stellvertretend für viele Hill-Biographien und für die „unendliche Geschichte“ der Hill-Chalmers-Debatte stehen diese beiden Bücher. Interessant sind sie für Leser, die verschiedene Sichtweisen in dieser Diskussion kennenlernen und vergleichen wollen, für die Einordnung Ihrer Altbriefe sind sie weder notwendig noch brauchbar …

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Stempel der Markenzeit

Hendy: The History of the Postmarks of the British Isles. From 1840 to 1876

John G. Hendy:
The History of the Postmarks of the British Isles. From 1840 to 1876
Stanley Gibbons, Ltd., London, New York 1909
 
      Inhaltlich schliesst dieser Band an den oben gezeigten Band von Hendy über die Stempel der Vormarkenzeit an.

 

Vallancey: British Postmarks

F. Hugh Vallancey:
British Postmarks. With special reference to the „1844“ and subsequent numbered obliterations
Vallancey Press Limited, London 1935
 
      Ein kleines Stempelwerk, das sich schwerpunktmässig mit der Markenzeit beschäftigt. Wenn Sie den oben gezeigten Stanley-Gibbons-Katalog haben, brauchen Sie es nicht unbedingt.
      (Ich habe es mehr aus bibliophilem Interesse; es ist vom Autor signiert und bezeichnet als „Subscriber’s edition, limited to 250 numbered copies of which this copy is No. 48“.)

 

Reck/Wittig: Postorte

Heinz Reck und Karlheinz Wittig:
Grossbritannien – Postorte in England, Schottland, Irland und auf den Kanalinseln bis 1906
Verlag Karlheinz Wittig, Lohmar 1989
 
      Ohne elektronische Hilfsmittel wäre dieses Buch kaum möglich gewesen; 1989 konnte man immerhin schon einen PC benutzen, um die Arbeit zu erledigen, die darin steckt: Mehr als 3000 Postorte sind nach Namen vorwärts und rückwärts gelistet, in beiden Versionen zusätzlich noch mit jeweils einem und zwei fehlenden ersten/letzten Buchstaben. Diese Fleissarbeit kann sich auszahlen, wenn Sie nur noch ein Stempelfragment auf einer Marke oder einem Beleg finden.

 

Alcock/Holland: Maltese Cross Cancellations Alcock/Holland: Maltese Cross Cancellations

R.C. Alcock und F.C. Holland:
Maltese Cross Cancellations
R.C. Alcock Limited, Cheltenham 1960
 
      In einer Art Ringbuch haben die Autoren eine wirklich umfassende Übersicht über die Malteserkreuz-Stempel zusammengestellt. Beiliegend (Abb. rechts) ist eine transparente Schablone, die wichtige Typen dieses Stempels in Originalgrösse zeigt, so dass Sie durch Auflegen auf den Stempel wenigstens die häufigsten Typen schnell zuordnen können. Nur noch antiquarisch zu finden, aber durchaus empfehlenswert!

 

Alcock/Holland: Maltese Cross Cancellations, 2. Auflage

R.C. Alcock und F.C. Holland:
The Maltese Cross Cancellations of the United Kingdom
Second revised edition, R.C. Alcock Limited, Cheltenham 1970
 
      Die zweite Auflage wurde inhaltlich überarbeitet und ergänzt. Das jetzt fest gebundene Buch enthält allerdings die transparente Schablone der ersten Auflage nicht mehr.

 

Rockoff/Jackson: Encyclopaedia of the Maltese Cross Cancellations of Great Britain and Ireland, Vol. 1 Rockoff/Jackson: Encyclopaedia of the Maltese Cross Cancellations of Great Britain and Ireland, Vol. 2

S. David Rockoff und Mike Jackson:
Encyclopaedia of The Maltese Cross Cancellations of Great Britain and Ireland
2 Bände; Mike Jackson Publications, Melton Mowbray 2006
 
      Dieses zweibändige Werk stellt aktuell die wohl umfassendste Referenz zu den Malteserkreuz-Stempeln dar. Alphabetisch werden von Abergavenny bis York die ortstypischen Malteserkreuze vorgestellt (wobei London, nicht überraschend, allein etwa 20 Seiten einnimmt). Die beiden Bände sind üppig illustriert; neben gestempelten Marken werden auch viele komplette Belege gezeigt und bekannte datierte Briefe in tabellarischen Übersichten zusammengestellt. Für Malteserkreuz-Sammler ein unentbehrliches Standardwerk!

 

Rockoff/Jackson: Encyclopaedia of the Maltese Cross Cancellations of Great Britain and Ireland, Vol. 3

S. David Rockoff und Mike Jackson:
Encyclopaedia of The Maltese Cross Cancellations of Great Britain and Ireland
Band 3; Mike Jackson Publications, Melton Mowbray 2011
 
      Fünf Jahre nach den Bänden 1+2 erschien dieser dritte Band – mit fortlaufender Seitennummerierung! Hier gibt es als Addendum gekennzeichnete Ergänzungen zu einigen der in den Bänden 1 und 2 vorgestellten Postorte, eine vertiefte Darstellung der Londoner Malteserkreuze mit Nummern, eine ausführliche Behandlung der farbigen Malteserkreuze und ein sehr umfangreiches Kapitel über die Verwendung von Datumsstempeln als Entwertungsstempel. Wenn Sie die beiden oben gezeigten Bände schon haben, sollten Sie die Reihe mit diesem Ergänzungsband abrunden.

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Portofreiheitsvermerke (Free Franks)

Batchelor/Picton-Phillips: Pre-Victorian Stamps and Franks

L.E. Batchelor und D.B. Picton-Phillips:
Pre-Victorian Stamps and Franks
Picton Publishing, Chippenham 1971
 
      Der kleine Band von gut 40 Seiten Umfang ist eine Einführung, die von Dockwras Penny Post bis zu den Portofreiheitsvermerken reicht und auch das eher ungewöhnlche Gebiet der Wall Paper Stamps (Fiskalmarken) behandelt.

 

Brumell: Short Account of the Franking System

George Brumell:
A Short Account of the Franking System in the Post Office 1652–1840
Bournemouth 1936
 
      Dieses Büchlein von gerade einmal 38 Seiten Umfang war die erste „Monographie“ zum Thema, auch Lovegrove zitiert noch daraus. Als kurze Einführung und Übersicht ist das Bändchen noch heute geeignet.

 

Lovegrove: „Herewith my Frank …“

J.W. Lovegrove:
„Herewith my Frank …“
2nd ed., KB Printers Ltd., Bournemouth 1989
 
      Dieses Buch ist seit der ersten Auflage das Standardwerk zum Thema. Diese nochmals erweiterte zweite Auflage wurde um diverse Errata/Addenda und Supplements in Form loser Blätter ergänzt; das letzte, das ich habe, ist Supplement No. 7 vom April 1992 (es gibt möglicherweise weitere). Dieser Band diente mir als hauptsächliche Quelle für die entsprechende Seite auf dieser Site.

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Posttarife

Sanford/Salt: British Postal Rates, 1635 to 1839

O.R. Sanford und Denis Salt:
British Postal Rates, 1635 to 1839
The Postal History Society, Beckenham 1990
 
      Mit der Einführung der Penny Postage endet dieser Band, für die rund zweihundert Jahre vorher ist er eine wichtige Quelle für Sammler britischer Altbriefe.

 

Oxley: British Postal Rates to Europe, 1836–1876

G.F. Oxley:
British Postal Rates to Europe, 1836–1876
The Postal History Society, Beckenham 1992
 
      Zeitlich schliesst dieser Band an den oben gezeigten an; da beide von derselben Gesellschaft herausgegeben wurden, sind sie im Stil ähnlich. Gemeinsam sind die beiden Bücher ein gutes Team im Regal!

 

Tabeart: United Kingdom Letter Rates Inland and Overseas 1635 to 1900

Colin Tabeart:
United Kingdom Letter Rates Inland and Overseas 1635 to 1900
2nd ed., HH Sales Limited, Bradford 2003
 
      Dieser aktuellste Band zum Thema ist auch der umfassendste, den ich in meiner Bibliothek habe. Hier haben Sie die gesamte Postgeschichte in einem Band; Sie finden nach Destinationen geordnet alle wichtigen Tarife, dazu die zugrundeliegenden vertraglichen Bestimmungen und deren relevante Änderungen und Ergänzungen. Absolut empfehlenswert als Ergänzung oder auch Alternative zu den beiden Bänden der Postal History Society.

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Varia

Mulready-Umschläge

Evans: The Mulready Envelope

E.B. Evans:
The Mulready Envelope and its Caricatures
Reprint der Ausgabe von 1871; republished by S.R. Publishers Ltd., East Ardsley, and Stanley Gibbons Ltd., London 1970
 
      Das Original von 1871 habe ich noch nie angeboten gesehen, aber den Nachdruck von 1970 finden Sie noch relativ problemlos.
      Das Buch ist die Referenz zum Thema und, nicht nur wegen der Illustrationen, sondern z. B. auch wegen der detaillierten Geschichte der „Imitations, Caricatures &c.“, hoch interessante Lektüre für Sammler dieser weltweit ersten Ganzsachen. Ein Klassiker!

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Copyright © 2013 und verantwortlich für den Inhalt:

Erste Veröffentlichung am 2. September 2013, letzte Bearbeitung am 15. Dezember 2013.


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